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In den autofreien Gassen kann man
sich bei den fliegenden Händlern mit frischen, heißen Maroni
versorgen und so in aller Ruhe die 3000 – jährige Vergangenheit
von Zadar mit einem Gemisch aus unterschiedlichen Stilepochen
auf sich wirken lassen. Das historische Zentrum auf der
Halbinsel war bereits im 9. Jahrhundert vor Christus eine
illyrische Siedlung. Im Laufe der Jahrhunderte stand die
Siedlung unter byzantinischer, slawischer, venezianischer,
römischer und schließlich ungarisch – kroatischer Herrschaft.
Die überschaubare Größe von 1000 mal 500 Meter macht die
Besichtigung sehr kurzweilig. Vor allem die, von den Venezianern
erbauten Renaissance – Paläste, die dicht gedrängt das Bild der
Altstadt prägen, verzaubern den Betrachter mit Ihrer Schönheit.
Sehenswert sind aber auch der 5 – Brunnen Platz (Trg pet bunara)
mit den dekorativen Ziehbrunnen am südlichen Ende der Altstadt,
der Nationalplatz (Narodni trg) mit den vielen Portraitzeichnern
und der Loggia aus dem 16. Jahrhundert und die Kathedrale Sv.
Stosija aus dem 12. Jahrhundert mit den prächtigen Portalen an
der Stirnseite und dem eindrucksvollen Glockenturm. Aber auch
das römische Forum hinter der Kirche Sv. Donat, ein lichter
Platz von 90 mal 45 Meter, beeindruckt mit den Resten schöner
Säulen und Grabmäler aus der römischen Besatzungszeit. Die sehr
gut erhaltene14 Meter hohe korinthische Säule wurde bis zum Jahr
1840 als Schandpfahl benutzt. Kulinarische Köstlichkeiten aus
dem Meer werden im alten Fischrestaurant Fosa aufgetischt.
Gleich hinter dem Landtor am südlichen Ende der Altstadt
gelegen, ist es in einem rötlich- sandfarbenen Gebäude
untergebracht. Hier kann man über die Terrasse aufs Meer hinaus
blicken und in aller Ruhe den vorbeiziehenden Yachten zusehen.
In entspannter Atmosphäre kann der Tag hier ausklingen. |
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