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Wenn man bei einem Landgang durch
die Altstadt schlendert, ist man beeindruckt von den
harmonischen Linien und herrlichen Fassaden, welche die
herrschaftlichen Paläste und Häuser zieren. Betritt man die
Altstadt Trogirs durch eines der großen Tore, spürt man sofort
die besondere Atmosphäre, welche durch die verwinkelten Gassen
strömt. Beschauliche Winkel mit verwitterten Hausfronten
wechseln sich ab mit eleganten Palästen und ehrwürdigen
spätgotischen Bauten, wie dem Rathaus. Von hier aus kann man zum
stimmungsvollen Brunnenhof vor der Kathedrale Sv. Lovro und zur
nahegelegenen offenen Stadtloggia (erbaut 1308) schlendern, die
im Mittelalter als Gerichtsgebäude diente. Am Ende des Hafenkais
steht man vor dem im Jahr 1420 erbauten Kastell Kamerlengo mit
seinen wuchtigen Mauern. Der runde Wehrturm des hl. Markus wurde
1470 errichtet.
Die Bevölkerung Trogirs lebte aufgrund von häufigen Überfällen
fremder Piraten, stets mit einem erhöhten Sicherungsbedürfnis.
Wichtige Zeugen der langen Geschichte der Stadt sind die Paläste
Cipiko (Gotik aus dem 14. Jahrhundert), Lucic (Renaissance) und
Garagnin – Fanfogna (Barock).
Lohnenswert ist auch ein Besuch des Marktes im Norden der
Altstadt vor dem verzierten Landtor, auf dem immer reges Treiben
herrscht. Im Schatten der Bäume kann man durch den Park der
Familie Fanfogna flanieren, einem echten Denkmal der
Gartenarchitektur. Trogir kam erst Ende des 19. Jahrhunderts zu
Kroatien. Ihre Blüte, die unter der Seerepublik Venedig bis zum
Ende des 18. Jahrhunderts reichte, trägt den Duft bis heute
durch die bezaubernden Straßen der Altstadt. Achtung: Es ist
nicht gestattet, am Stadtkai des Nord – Ufers auf einer Länge
von 130 Meter von der Brückenauffahrt nach Westen hin anzulegen. |
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