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Diese strategisch wichtige Lage
schätzten schon die Römer und Venezianer und bauten noch heute
existierende Festungen.
Seit dem Jahr 2000 steht Sibenik unter dem Schutz der Unesco,
nicht zuletzt auch wegen der anmutigen Kathedrale Sv. Jakov aus
dem 15. Jahrhundert. Sie gilt als die schönste Kathedrale
Kroatiens. Das Besondere an Ihr ist die einzigartige
Dachkonstruktion aus einem freitragenden Tonnengewölbe. 70
steinerne Köpfe blicken eindrucksvoll aus 6 Meter Höhe von der
Außenfassade auf Ihre Betrachter herab. Von der Kathedrale aus
lohnt sich ein Spaziergang durch die verwinkelten, kleinen
Gassen der Sibeniker Altstadt bis hoch hinauf zur Festung Sv.
Mihovil. Von den Römern erbaut, ist Sie heute das älteste
Bollwerk der Stadt. Ein einmaliger Ausblick über die
Festungsmauer (10 Kuna) entschädigt die Strapazen des Aufstiegs
in jedem Fall. Kirchenliebhaber kommen in Sibenik auf Ihre
Kosten und sollten die orthodoxe Kirche Mariä Himmelfahrt
besichtigen. Sie befindet sich kurz vor dem Theaterplatz. Die
Kirche wurde im Zusammenhang mit der Bistumsgründung durch
Napoleon im Jahr 1808 im Barockstil für die Bevölkerung Istriens
und Dalmatiens erbaut. Die Schatzkammer beinhaltet Ikonen, eine
Silbersammlung und zwei schöne Kandelaber aus Venedig. Der
Glockenturm der Kirche zählt zu den Schönsten an der ganzen
Adria.
Eine richtige Marina gibt es in Sibenik nicht. Angelegt wird
längseits der Stadtpier mit Hilfe von Pollern und Belegringen.
Wenn man direkt unterhalb der Kathedrale anlegt, kann man die
Toiletten des gegenüberliegenden Hotels nutzen. Eine Tankstelle
befindet sich in Sichtweite. An der Uferstraße kann man in
nördliche Richtung laufend in sehr guten Restaurants die
Spezialitäten der Region genießen. Supermärkte in der Nähe des
Stadtpiers sind rar.
Sibenik ist Ausgangspunkt für einen Ausflug in den angrenzenden
Nationalpark
„Krka – Wasserfälle“ und den vorgelagerten Archipel. Mit der
eigenen Yacht kann man unter Motor bis Skradin fahren und muss
dort auf das einzige Touristenboot umsteigen, was in dem
Naturschutzgebiet fahren darf. Die Krka – Wasserfälle stürzen
über 10 Fälle unterschiedlicher Höhe hinab und sind typische
Phänomene eines Karstgebietes. Die einzelnen Bassins entstehen
durch die Ablagerung von Holz, Moosen, Gewächsen und kleinen
Schalentieren. Die ganze Anlage ist liebevoll angelegt und wird
ständig erweitert. In nostalgischen Häusern kann man unmittelbar
neben den Wasserfällern Handwerkern bei der Schmiedekunst oder
Webstuhlarbeiten über die Schulter schauen. |
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